Mediennutzung und Konsum

Mehr als 9 Stunden täglich. Die audio-visuelle Mediennutzung 2018

Das wir immer mehr konsumieren ist nichts Neues. Wir haben Spotify, Netflix, Amazon, Podcasts, YouTube. Wem das nicht reicht, kann immer noch TV und Radio nutzen. Wir sagen es ja immer wieder, Bewegtbild wird von Tag zu Tag wichtiger.

VAUNET – der Verband Privater Medien – hat dazu jetzt mithilfe verschiedener Quellen die Mediennutzung analysiert. Für uns sind die Zahlen keine Überraschung, sie bestätigen sichtbar, in welche Richtung es geht.

Die tägliche Bewegtbildnutzung lag 2018 hochgerechnet bei insgesamt 5 Stunden und 12 Minuten (Vorjahr: 5 Stunden und 6 Minuten). Hier hat die Fernsehnutzung immer noch ein großes Stück vom Kuchen mit 3 Stunden und 54 Minuten pro Tag, allerdings mit 3 Minuten weniger als 2017.

Die Audionutzung lag 2017 und 2018 gleichauf, bei jeweils 3 Stunden und 52 Minuten. Mit Radiohören verbrachte man 2018 werktäglich ebenfalls 3 Stunden und 12 Minuten.

Medienangebote im Internet wurden 2018 im Durchschnitt 1 Stunde und 37 Minuten von den 14- bis 69-Jährigen (Vorjahr: 1 Stunde und 29 Minuten) genutzt. Davon entfielen mit rund 71 Minuten (Vorjahr: 58 Minuten) bereits 73 Prozent auf die Nutzung von Onlinevideo und Musik-Streaming/MP3.

81,2 Prozent der Personen ab 16 Jahren nutzen regelmäßig das Internet und Kino, Videospiele, DVDs/Blu-ray und CDs, sind um drei Minuten zurückgegangen (2018: 47 Minuten, 2017: 50 Minuten).

 

Medienverteilung und Mediennutzung 2018

Was bedeuten diese Zahlen für eine Marketing-Planung in 2019?

Das kommt sicher primär darauf an in welcher Zielgruppe Sie sich bewegen und die so unterwegs ist. Waschmittel- und Kaffee-Werbung ist mit Sicherheit (noch) gut in einem Fernsehwerbespot aufgehoben, das deckt eine breite Masse ab, denn jeder braucht diese Produkte.

Mit Kinowerbung wird es schon spezieller. Hier sind Größe, Art und Besucherzahlen des Kinos wichtig. Passen die in meine Zielgruppe? Kino gehört, nach den Zahlen der Mediennutzung, zu den Verlierern in 2018. Kinobetreiber melden schon länger einen Rückgang der Einnahmen, am eigentlichen Kinoticket wird schon lange nichts mehr verdient. Je nach Umfang und Inhalt kann sie bei einer crossmedialen Kampagne durchaus Sinn machen. Allerdings ist hier alles aufeinander abgestimmt und Teil des Ganzen.

Was im Moment noch gut funktioniert: Werbung auf YouTube. Sehr hohe Reichweite mit relative wenig Aufwand und Budget. Allerdings braucht man dazu erstmal Spots die funktionieren und exakt auf Googles Anforderungen zugeschnitten sind. Dazu können wir Ihnen neue Spots erstellen oder bestehendes Filmmaterial umschneiden. Kontaktieren Sie uns einfach.

Facebook-Werbung ist im Wandel. Da wird 2019 noch viel passieren, in welche Richtung, das müssen wir sehen. WhatsApp Werbung wird sehr interessant werden und bietet viel Potenzial, die Jahrhundertfrage ist hier allerdings, ist WhatsApp Messenger Werbung mit der DGSVO kompatibel? Es bleibt spannend.

Was für 2019 immer geht, guter und interessanter Content auf der Webseite. Der macht nahbar und verknüpft Marke, Produkte und Unternehmen auf einer Augenhöhe. Er ist menschlich und bringt Sympathiepunkte.

Quelle vau.net

Geschrieben von:
Daniel Scherber

Inhaber stillworks // Kameramann // Kopterpilot

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